Contemplazioni

Musik für Bariton, Cello, Orgel und Schlagwerk

wer

   Günter Haumer, Bariton

   Luis Zorita, Violoncello

   Friedrich Phillip-Pesendorfer, Schlagwerk

   Matthias Krampe, Orgel

 

was

   Johanna Doderer: Fadensonnen (UA)

   Pier Damiano Peretti: Thomassprüche (2010)

   Erkki-Sven Tüür: Spectrum IV (2004)

   Niels La Cour: Contemplazioni

   sowie Werke von Sofia Gubaidulina und Arvo Pärt

 

wann und wo

   am 12ten Mai 2011 um 19.30 Uhr
   in der Evangelischen Christuskirche,

   Triester Straße 1, 1100 Wien

   Kartenpreise: EUR 15,-- 

 

   Ermäßigung:

   für SchülerInnen, Studierende, Zivil- und Präsenzdiener:

   EUR 10,--

   für InhaberInnen des "Kulturpass": Eintritt frei

 

   KEINE Ermäßigung für PensionistInnen!

 

Die bekannte Wiener Komponistin Johanna Doderer schrieb als neuestes Werk im Auftrag von "Musik am 12ten" eine Vertonung nach Paul Celan für Bariton, Schlagwerk und Orgel.
Dieses Stück - Fadensonnen - wird am 12.5.2011 um 19:30 Uhr in der Evangelischen Christuskirche, Triester Str.1, 1100 Wien, mit Günter Haumer, Bariton, Friedrich Philipp-Pesendorfer und Mtthias Krampe, Orgel uraufgeführt.
 
Unter dem Titel "Contemplazioni" versammelt das weitere Programm hochkarätige zeitgenössische Musik für diese Besetzung sowie Cello (Luis Zorita), die repräsentativ stehen mag für die aktuelle Beschäftigung der KomponistInnen mit dem Instrument Orgel.
U.a. werden die "Thomassprüche" mit Bezügen auf Pier Paolo Pasolini vom Radulescu-Nachfolger Pier Damiano Peretti realisiert, daneben wohl als österreichische Erstaufführung der neueste Teil der SPECTRUM-Kompositionen von Erkki-Sven Tüür, dem neben Pärt zweiten großen zeitgenössischen estnischen Komponisten, der mehr und mehr auch in Österreich entdeckt wird, sowie Musik von Pärt, Gubaidulina und dem Dänen Niels la Cour.
 
Neben den großen neuen bzw. restaurierten Orgeln in Wien (Musikverein, Franziskanerkirche) ist gerade auch die erst wenige Jahre alte, vorzügliche Karner-Orgel der Evangelischen Christuskirche speziell für Orgel-Kammermusik eine Entdeckung wert, ebenso wie der wunderbar stimmungsvolle Kirchenbau von Theophil Hansen selbst.