Flöte(n) und Orgel(n)

wer

Marcela Lechtová: Traversflöte und Querflöte

Matthias Krampe: Cembalo, Orgel und Truhenpositiv

 

was

Mit Traversflöte und Truhenpositiv:

Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate für Flöte und B.C. G-Dur Wq 123

Georg Christoph Wagenseil: Sonate für Flöte und B.C. (D-Dur)

 

Mit Querflöte und großer Kirchenorgel:

Peter Planyavsky: Ormond-Sonate für Flöte und Orgel (2010)

Hans Hiller: Andante religioso op.6

Franz Lachner: Elegie für Flöte und Orgel (Lachner war an der Luth. Stadtkirche Organist)

Josef Gabriel Rheinberger, aus op. 150 (6 Stücke für Violine und Orgel, eingerichtet für die Flöte): Ouverture - Elegie - Gigue - Thema mit Veränderungen

 

Wein + Brot nach dem Konzert, im Nachklang der Musik, im Gespräch mit den Musikern

 

wann und wo

Donnerstag, 12ter Juni 2014

19:30 Uhr

Lutherische Stadtkirche

Dorotheergasse 18

1010 Wien

 

Kartenpreise

   VORVERKAUF: oeticket oder ticketonline - siehe links

 

   Abendkasse: 1 Stunde vor Beginn

   Erwachsene EUR 18,--
   für SchülerInnen und Studierende EUR 10,--

   freier Eintritt für InhaberInnen des Kulturpasses!

Selten ergibt sich die Möglichkeit, die klangliche Veränderung der Flöte unmittelbar in einem Konzert zu verfolgen, die Entwicklung des Instruments verlief in der Klassik so stürmisch, dass sich ein – auch spieltechnisch – ganz neuer Typus herausbildete.

Marcela Lechtová, vielfach ausgezeichnete Musikerin, u.a. der Yehudi Menuhin „Live Music Now“ Stiftung in Wien, beherrscht als eine von wenigen sowohl die Flauto traverso wie die moderne Flöte auf höchstem Niveau.

 

So können wir in diesem Konzert einerseits des Bach-Sohnes Carl Philipp Emanuel, langjähriger Cembalist des flötenbegeisterten König Friedrich II., zum 300. Geburtstag gedenken und ihm den zu Lebzeiten so bekannten, heute gleichermaßen vernachlässigten fast gleichaltrigen Wiener Komponisten Georg Christoph Wagenseil zur Seite stellen – wir können andererseits den romantisch-fülligeren Querflötenklang des 19.Jh. auskosten und dabei auch Franz Lachner würdigen, der in jungen Jahren einige Zeit Organist der Lutherischen Stadtkirche war, manche Register der heutigen Orgel hat er noch selbst gespielt!

Peter Planyavsky zeigt schließlich mit seinem 1997 entstandenen, außerordentlich „dankbaren Opus“ (H. Haselböck), zu welch farbigen Klängen die Kombination Flöte/Orgel heute einen Komponisten anregen kann.

 

Lassen Sie sich herzlich einladen zu einem schönen, stimmungsvollen, nuancenreichen Konzert mit einigen ganz ‚lokalpatriotischen Bezügen’, und zum musikalischen Kennenlernen der jungen, wunderbar vielseitigen Flötistin Marcela Lechtová (siehe auch: www.marcelalechtova.com).

 

Mit herzlichen Grüßen - Ihr Matthias Krampe