Himmlische Seelen=Lust

wer

Elisabeth Rombach, Sopran

 

dolce risonanza:

Gunda Hagmüller, Violine

Sara Mosetti, Violine

Eva Neunhäuserer, Viola

Florian Wieninger, Violone

Matthias Krampe, Orgel

 

was

Johann Fischer (1646-1716): Geistliche Konzerte aus "Himmlische Seelen=Lust" (1686)

Georg Muffat (1653 – 1704): Sonaten aus: "Armonico tributo" (1682)

Georg Muffat: Toccata nona aus dem “Apparatus Musico-

Organisticus”

Johann Fischer: Aria VII Ach wehe mir! Mein Gott!”

Madrigal III Was ist der Neid?

Georg Böhm: Choralbearbeitung Auf meinen lieben Gott

J.Fischer: Aria XI Sündliches Würcken bringt spates Bereuen

Aria VIII Sey mir tausendmal gegrüßet

Madrigal I Wann die schönste Schäfer-Herden

G.Muffat: aus “Armonico tributo” Sonata da Camera 5

J.Fischer: Aria I Gott du bist mein Vergnügen

J.S.Bach aus dem 3.Teil der Clavierübung: Vater unser BWV 683

J.Fischer: Madrigal VI Bleib bey uns Herr Jesu Christ

 

wann und wo

Freitag, 12ter Februar 2016

19:30 Uhr

Reformierte Stadtkirche

Dorotheergasse 16

 

 

Brot + Wein zum Ausklang des Konzerts im Gespräch mit den Musikern

Kartenpreise

   VORVERKAUF: oeticket - siehe links

 

   Abendkasse: 1 Stunde vor Beginn

   Erwachsene EUR 20,--

   für SchülerInnen und Studierende 14,--

   freier Eintritt für InhaberInnen des Kulturpasses!

 

Johann Fischer ist viel herumgekommen: Augsburg, Paris, Stuttgart, Riga, Lüneburg, Stockholm, Brandenburg sind nur einige seiner Stationen. Zusammen mit Georg Muffat gilt er als einer der wichtigsten „Importeure“ des französischen Stils von J.B.Lully in den deutschsprachigen Raum, zumal in seiner Instrumentalmusik, wo er mit Biber die Vorliebe für skordierte, umgestimmte Violinen teilt. Obwohl er laut dem berühmten Mattheson hoch gelobt und häufig gespielt wurde, findet man heute zu seiner Kirchenmusik nur den Vermerk „nicht erforscht“. So unternimmt „Musik am 12ten“ anlässlich des 300. Todestages eine Wiederentdeckung der „Himmlischen Seelen=Lust“, einem seiner Musikdrucke von 1686. Spürbar ist der Einfluss von Samuel Capricornus, dem Stuttgarter Hofkapellmeister, dessen Schüler Fischer einige Jahre war und dessen bedeutendes Werk bei M12 im April weiter gepflegt werden wird.


Ihm zur Seite stellen wir eine der großartigen Sonaten von Georg Muffat aus dem fast zeitgleich erschienenen „Armonico tributo“ und Orgelwerke von Muffat, Georg Böhm, den Fischer in Lüneburg persönlich getroffen haben muss, bis hin zu J.S. Bach, der zeitgleich mit Fischer just 1701 in Lüneburg weilte.

Mit herzlichen Grüßen - Ihr Matthias Krampe