Andreas Rauch: Evangelischer Kantor in Wien (1592 - 1656) (I)

„Newes Thymiaterium oder Rauchfässlein” (1651)

wer

Lorin Wey, Tenor

Stefan Zenkl, Bass

 

dolce risonanza:

Gunda Hagmüller, 1. Violino

Roswitha Dokalik, 2. Violino

Florian Wieninger, Viola di Gamba

Matthias Krampe, Organo

 

Matthias Krampe, Florian Wieninger: Leitung

 

was

Andreas Rauch (1592–1656):

Protestantischer (Kirchen-)Musiker in Wien und Ödenburg (1)

 

Missa Concertata & Geistliche Concerten von drey und vier Stimmen

sowie Werke von: A.Bertali, J.J.Froberger, G.F.Sances, H.Schütz

 

Anlässlich der Wien Museum-Ausstellung „Brennen für den Glauben. Wien nach Luther”

 

wann und wo

Samstag, 18. Februar 2017

19:30 Uhr

Evangelische Schule am Karlsplatz – Aula

Karlsplatz 14

1040 Wien

Kartenpreise

   VORVERKAUF: oeticket - siehe links

 

   Abendkasse: 1 Stunde vor Beginn

   Erwachsene EUR 22,--
   für SchülerInnen und Studierende EUR 15,--

   freier Eintritt für InhaberInnen des Kulturpasses!

500 Jahre Reformation – und vor ca. 400 Jahren schon höchst bemerkenswerte protestantische Kirchenmusik in Wien:

 

Andreas Rauch, Kantor in Hernals von 1610 bis 1625.

 

Ein junger Musiker an der Schnittstelle von protestantischer Wortauslegung und der modernen italienischen Einflüsse bei der Wiener Hofkapelle.

Ein Musiker, der offensichtlich begierig alle Anregungen aufzunehmen verstand und gleichzeitig daraus einen unverwechselbaren Personalstil formte.

 

Musik am 12ten hat sich in diesem besonderen Jahr nun zum Ziel gesetzt, das Schaffen Rauchs und seine Entwicklung umfassend zum Klingen zu bringen, in einer Serie von vier Konzerten, parallel zur Ausstellung des Wien Museums „Brennen für den Glauben. Wien nach Luther“.

 

Den Beginn macht sein „Newes Thymiaterium“, sein letzter veröffentlichter Druck, in dem er den virtuosen italienischen Concerto-Stil mit 2 Violinen und Singstimme zu faszinierender Vollendung führt.

Ergänzt wird das Programm um Werke seiner Zeit aus dem Umfeld der Wiener Hofkapelle und Kompositionen seiner berühmten Zeitgenossen Heinrich Schütz und Johann J. Froberger.

 

Stimmbücher des „Newen Thymiateriums“ sind im Wien-Museum ausgestellt. Sie haben nun die einmalige Chance, quasi gleich nebenan diese Exponate klingend (das Eigentliche der Musik) zu erleben! Und dies gleich neben dem Wien Museum in der Aula der Evangelischen Schule am Karlsplatz; die Schule seit jeher Keimzelle protestantischer Musikpflege ein wunderbar passender Ort.

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Wiener Städtische Versicherung, gefördert durch das Bundeskanzleramt