G. Fr. Händel “Belshazzar” Oratorium in 3 Teilen

wer

 

 

Theresa Dax-Zisser – Nitocris
Katrin Auzinger – Daniel
Nicholas Spanos – Cyrus
Gernot Heinrich – Belshazzar
Markus Volpert – Gobryas
 
Neue Hofkapelle Graz
Albert Schweitzer Chor

 

Leitung: Matthias Krampe

 

 

 

wann und wo

 

SONNTAG, 11. November 2018

 

**18:30 Uhr**

 

Lutherische Stadtkirche,

 

Dorotheergasse 18,

 

1010 Wien

 

Kartenpreise

 

   VORVERKAUF: oeticket

 

   Abendkasse: 1 Stunde vor Beginn

 

   Erwachsene:  28,- / 22,- 
  

für SchülerInnen und Studierende: 22,- / 16,-

 

freier Eintritt für InhaberInnen des Kulturpasses!

Belshazzar, die Geschichte von der Einnahme Babylons durch den Perserkönig Kyros  und der Befreiung des jüdischen Volks, ist vielleicht das dramatischste von den Oratorien Händels. Librettist Charles Jennens hatte aus dem biblischen Stoff eine fesselnde, reiche Handlung voller dramaturgischer und emotionaler Höhepunkte geschaffen – Händel setzte diese Vorlage mit der ihm eigenen urwüchsigen, phantasiereichen musikalischen Schaffenskraft genial mit einigen seiner wohl besten Arien und Chöre um. 

 

Aber nicht so sehr die kriegerischen Ereignisse interessieren ihn, die Kampfszene wird in einer winzigen Orchesterminiatur in wenigen Sekunden abgehandelt. Nein, Händel ist interessiert an den unterschiedlichen Charakteren, dem hemmungslosen Tyrann, dem weisen Perserführer, dem jüdischen Propheten. Vor allem aber gestaltet Händel feinfühlig eine großartige, erhabene Frauengestalt, Nitocris, die liebende und weise Mutter des Belshazzar, die ihren Sohn nicht vor sich selbst zu retten vermag, wohl aber Gnade für ihr Volk erwirkt.

Nach dem Fall des Tyrannen preisen alle Nationen gemeinsam Gottes Allmacht und den Sieg der Humanität – welch eine Vision wäre das auch in heutiger Zeit!  

 

So lade ich Sie herzlich ein zu diesem großartigen Oratorium mit seinem alttestamentlichen aber doch so aktuellen Stoff, mit einem wunderbaren Solistenensemble und unseren musikalischen Freunden der Neuen Hofkapelle Graz! 

 

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Matthias Krampe