Die Klarinette im Backofen

wer

 

 

Ernst Schlader, Bassettklarinette und Bassetthorn

 

Lucia Froihofer, Violine

 

Nina Pohn, Violine

 

Roswitha Dokalik, Viola

 

Peter Trefflinger, Violoncello

 

 

  

was

 

Johann Heinrich Georg Backofen (1768‒1830)

 

Quintett op. 12 für Bassetthorn und Streichquartett

 

 

Franz Xaver Süßmayr (1766‒1803)

 

Divertimento B-Dur

für Violine, Viola und Violoncello

 

 

Wolfgang Amadé Mozart (1756‒1791)

 

Quintett für Bassettklarinette und Streichquartett, KV 581

 

 

wann und wo

 

   

 

30. Juni 2021,

19:30 Uhr

 

 

reformierte Stadtkirche,

 

Dorotheergasse 16,

 

1010 Wien 

 

 

 

 

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Kartenpreise

 

Tickets im Vorverkauf unter oeticket.com                                                          

Kartenpreis: 22 EUR / 17 EUR

 

Ermäßigt: 15 EUR / 10 EUR

  

Kinder & KulturpassinhaberInnen: Eintritt frei

 

Abendkassa 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn       

(GGG-Regel, bitte vergessen Sie nicht, Ihre FFP2-Maske mitzunehmen!)

Wolfgang Amadé Mozart widmete in den letzten Jahren seines Lebens der Bassettklarinette und dem Bassetthorn spezielle Aufmerksamkeit, die Freundschaften mit dem Klarinettisten Anton Stadler und dem Instrumentenbauer Theodor Lotz trugen dazu wesentlich bei. Letzterer konstruierte das ursprünglich sichelförmige Bassetthorn in einer neuen, abgewinkelten Bauweise und schuf so ein Instrument, das mit seinen fast vier Oktaven den Tonumfang aller anderen Holzblasinstrumente bei weitem übertraf. 

Für die Qualität der Lotz`schen Bassetthörner und jener seiner Nachahmer spricht, dass der deutsche Komponist und Instrumentenbauer J.G.H. Backofen die besten Instrumente dieser Art in Wien lokalisiert. Backofen war selbst als Virtuose auf der Harfe und dem Bassetthorn europaweit bekannt. 

    

Im Klarinettenquintett KV581 von Mozart, das als eines der besten Kammermusikwerke der Musikgeschichte gilt, stellt Mozart die Bassettklarinette dem Streichquartett gegenüber. Durch einen d’amore-Schalltrichter in Form einer Kugel war der Klang dieses Instruments intim, geheimnisvoll und leise. Ein im Stift Kremsmünster erhaltenes Gedicht Anton Stadler geht besonders auf diese dynamische Eigenheit ein: fast glaubet man, er blase nicht / wenn man nicht müsst ihn blasen sehen

 

So lade ich Sie herzlich ein, mit „Musik am 12ten“ einmal mehr zu einer Entdeckungsreise mit diesen so ganz besonderen Instrumenten in historisch informierter Spielpraxis aufzubrechen und nicht zuletzt die geniale Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen zu genießen! 

Die COVID-Schutzmaßnahmen sind selbstverständlich mit umfassendem Konzept abgesichert!

Mit herzlichen Grüßen

 

Ihr Matthias Krampe