Geistliche Harmonien

Werke von Heinrich Schütz, Samuel Capricornus, Christoph Bernhard u.a.

wer

Rudolf Brunnhuber, Altus

Gernot Heinrich, Tenor

Gerd Kenda, Bass

 

dolce risonanza

Gunda Hagmüller – Violino

Annegret Hofmann – Violino

Eva Neunhäuserer – Viola da Gamba & da Braccio

Bernhard Rainer – Trombone

Florian Wieninger – Violone di Gamba

Matthias Krampe – Orgel

 

was

Geistliche Konzerte von Samuel Capricornus, Heinrich Schütz und Christoph Bernhard

 

wann und wo

Freitag, 12ter September 2014

19:30 Uhr

Lutherische Stadtkirche

Dorotheergasse 18

1010 Wien
 

Wein und Brot im Anschluss lassen den Abend im Gespräch mit den Musikern ausklingen.

Kartenpreise

   VORVERKAUF: oeticket oder ticketonline - siehe links

 

   Abendkasse: 1 Stunde vor Beginn

   Erwachsene EUR 20,-/15,-
   für SchülerInnen und Studierende EUR 15,-/10,-

   freier Eintritt für Kinder und InhaberInnen des Kulturpasses!

Samuel Friedrich Bockshorn, latinisiert "Capricornus", (1628 – 1665) ist einer der wichtigen und dennoch wenig bekannten Barockmeister: An der Wiener Hofkapelle ausgebildet wurde er schließlich auf die bedeutende Position des "herzoglich württembergischen Capellmeisters" nach Stuttgart berufen.

 

Von Heinrich Schütz gerühmt, zählte er zu den produktivsten und einflussreichsten Komponisten seiner Generation – höchste Zeit für eine Wiederentdeckung seiner Musik in Wien, wo wir erstmals mit dolce risonanza exemplarische Beispiele seines gleichermaßen virtuosen wie expressiven Stiles aus der dreiteiligen höchst umfangreichen Sammlung der „Geistlichen Harmonien“ realisieren und Werken seiner heute bekannteren Zeitgenossen Heinrich Schütz und Christoph Bernhard gegenüberstellen.

 

Eine herzliche Einladung zu diesem Abend mit einer immer noch kaum bekannten protestantischen Musikkultur, wie sie sich in der ersten Hälfte des 17.Jh. aus der Begegnung von evangelischer Wort-Ton-Beziehung und der neuesten meisterhaften italienischen Musik eines Bertali oder Valentini am Wiener Hof entwickelt hatte, und die gleichermaßen vokale wie instrumentale Kunst zu höchster Blüte brachte.

 

Mit herzlichen Grüßen – Ihr Matthias Krampe