Psalmenkantate

wer

Günter Haumer, Bariton
Bojidara Kouzmanova, Violine
Axel Kircher, Viola
Christophe Pantillon, Violoncello
Helmut Hödl, Klarinette
Imre Tóth, Orgel

Ensemble des Albert Schweitzer Chores

Matthias Krampe, Leitung

 

 

L’Invitation au Voyage

Sopran:

Vesna Hassler

Susanne Kurz

 

Alt:

Maria Alba Cruz Batista (Solo bei Tovar Mateus)

Anne Alt

 

Tenor:

Richard Klein

Patrick Kühn

 

Bass:

Akos Banlaky

Gebhard Heegmann

 

 

was

Werke von Horst Ebenhöh, Mieczysław Weinberg, J. S. Bach, Akos Banlaky und Ricardo T. Mateus

Streichtrio op. 48

Mieczysław Samullowicz Weinberg (1919 - 1996)

Allegro con moto

Andante

Moderato assai

 

 

Cancion de Pescadoras

für Sopran und Orgel

Ricardo Tovar Mateus (*1984)

S: Maria Alba Cruz Batista

 

 

L’Invitation au Voyage

für Singstimmen, Streichtrio, Klarinette und Orgel

Akos Banlaky (*1966)

 

 

Uraufführung

Psalmenkantate op. 119 Horst Ebenhöh (*1930)

I Worte

II Interludium Orgel solo

III Weil der Gottlose Übermut treibt

IV Psalm 84

V Amen

 

 

wann und wo

12. Oktober 2015

19:30 Uhr

Lutherische Stadtkirche

Dorotheergasse 18

1010 Wien

 

Kartenpreise

   VORVERKAUF über oeticket, siehe links

 

   Abendkasse: 1 Stunde vor Beginn

   Erwachsene EUR 18,--/15,--
   für SchülerInnen und Studierende EUR 15,--/12,--

   freier Eintritt für InhaberInnen des Kulturpasses!

Zweitaufführung der "Psalmenkantate"

 

Bitten – Suchen – Glauben

 

Zum 100-Jahr-Jubiläum der Evangelischen Kirche in Krems komponierte Horst Ebenhöh 2011 seine „Psalmenkantate“, bislang wurde aber nur ein Teil realisiert. Am 4.10. erfolgt die UA im Stift Göttweig in gleicher Besetzung, am 12.10. in Wien. Ebenhöh charakterisiert sich selbst als "Synthesesucher zwischen Tradition und Avantgarde" und „Komponist der musikalischen Mitte“. Die ungewöhnliche Besetzung der „Psalmenkantate“ ermöglicht ein faszinierendes Klangfarbenspektrum, freie Dreiklangsbildungen ergeben eine höchst plastische musikalische Umsetzung der zugrunde liegenden Psalmtexte.

 

Mieczysław Weinberg (1919–1996) mit seiner bewegten und bewegenden Fluchtbiografie rückt zunehmend wieder ins Bewusstsein, zuletzt auch 2015 mit eigenem Schwerpunkt bei den Wiener Festwochen und zuvor bei den Bregenzer Festspielen. Weinbergs Musik wird beschrieben als „zwischen Auflösung und Bestätigung eines tonalen Zentrums“ changierend, ähnlich ließe sich auch Ebenhöhs Personalstil charakterisieren.

 

Schließlich geben Akos Banlaky (*1966) und Ricardo Tovar Mateus (*1984) Einblicke in aktuelles Komponieren in Wien. Vielleicht mag es überraschen, dass auch hier tonal deutbare Strukturen wieder ganz neu zu einem zentralen Bestandteil des musikalischen Ausdrucks werden. Jedenfalls schaffen beide stimmungsvolle, klangfarbenreiche, atmosphärisch dichte Vertonungen der jeweiligen Texte.

 

Eine herzliche Einladung zur Begegnung mit einer Musik der Gegenwart, die auch die in dieser Hinsicht Nicht-Spezialisten unmittelbar anzusprechen vermag. Sie können sich freuen auf emotional unmittelbar anrührende und expressive Musik, die Sie bislang noch nicht kannten!

 

Mit herzlichen Grüßen - Ihr Matthias Krampe

 

Sehen Sie auch:

 

Zu Mieczysław Weinberg 


und zu Horst Ebenhöh