Genuss des Unendlichen

 

Wer:

 

Alexander Kaimbacher, Tenor
Matthias Krampe, Klavier

Hannes Eichmann liest Karl Kraus 

 

Programm:

Ernst Krenek
Hanns Eisler
 

Herwig Reiter 

 

 

wann und wo

 

 

  

Sonntag, 3.3.2019

 

18:00 Uhr

 

Evangelische Christuskirche,

 

Schwarzstraße 25,

 

5020 Salzburg 

 

 

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Kartenpreise

 

VORVERKAUF: oeticket - siehe rechts

 

 

Abendkasse: 1 Stunde vor Beginn

 

 

 

Eintritt: € 18, € 16, € 14.

 

(Studenten € 10,

 

Pensionisten jeweils 2 € günstiger) 

 

 

 freier Eintritt für InhaberInnen des Kulturpasses!

 

 

1930/31 komponierte Ernst Krenek zwei Liedzyklen; „Durch die Nacht“ nach Texten von Karl Kraus und „Gesänge des späten Jahres“ nach eigenen Texten. In fast beklemmender Hellsichtigkeit werden die Stimmung der Zeit, der Wandel in der gesellschaftlichen Atmosphäre aufgegriffen, klingen die kommenden Katastrophen schon an. 

 

Kreneks Musik ist dabei mit ihrer erweiterten Tonalität und Verfremdungen, durch die Vertrautes hindurch schimmert, von größter Expressivität und fasziniert bis heute.

 

Zwischen 1937 und 1943 entstanden die Eisler-Lieder des Programms nach Texten u.a. von Bertold Brecht, auch sie legen eindringlich Zeugnis ab von der Zeit ihres Entstehens, von den Schicksalen der Heimatvertriebenen, von Kriegserfahrung – gebrochen in Worten Hölderlins –, vom Willen, den Kampf gegen die Menschenverachtung nicht aufzugeben.

 

Neben den vertonten Gedichten von Karl Kraus wird Hannes Eichmann weitere Texte dieses so scharfzüngigen und unnachgiebigen Beobachters seiner Zeit lesen: Gedichte, die Kraus als den großen Poeten zeigen, der neben dem Satiriker mitunter zu verschwinden droht.

 

Wir möchten an diese großen österreichischen Künstler und ihre teils schmerzlich aktuelle Botschaft erinnern.So lade ich Sie sehr herzlich ein zu diesem Konzert – Zeitgeschichte und gleichzeitig gegenwärtig und höchst aktuell – mit dem wunderbaren Tenor Alexander Kaimbacher.   

 

Mit herzlichen Grüßen, Matthias Krampe